Sattdampf
Sattdampf ist Dampf, der sich bei der seinem Druck entsprechenden Siedetemperatur befindet; Temperatur und Druck sind miteinander verknüpft. Wenn der Druck bekannt ist, ist auch die Temperatur bekannt. Diese Dampfart wird häufig zur Wärmeübertragung eingesetzt, da sie die enthaltene latente Wärme beim Kondensieren effizient abgibt.
Überhitzter Dampf
Überhitzter Dampf ist Sattdampf, der über seine Siedetemperatur hinaus erhitzt wurde. Bei gleichem Druck hat er eine höhere Temperatur und enthält keine Wassertröpfchen. Er wird bei bestimmten Prozessen bevorzugt eingesetzt; allerdings ist nicht für jede Anwendung überhitzter Dampf erforderlich.
Dampfqualität (Trockenheitsgrad)
Die „Dampfqualität“ beziehungsweise der Trockenheitsgrad beschreibt, wie viele flüssige Wassertröpfchen der Dampf mitführt. Nassdampf, der viel Wasser enthält, verringert die Wärmeübertragung; mitgerissenes Wasser kann außerdem Probleme in Rohrleitungen verursachen. Daher ist es wichtig, trockenen und sauberen, für die Anwendung geeigneten Dampf zu erzeugen.
Häufig gestellte Fragen
- Was ist der Unterschied zwischen Sattdampf und überhitztem Dampf?
- Sattdampf befindet sich bei der seinem Druck entsprechenden Siedetemperatur; seine Temperatur hängt vom Druck ab. Überhitzter Dampf wurde dagegen über diese Temperatur hinaus erhitzt, ist bei gleichem Druck heißer und enthält keine Wassertröpfchen.
- Warum ist die Dampfqualität (Trockenheitsgrad) wichtig?
- Nassdampf verringert die Wärmeübertragung, weil er Wassertröpfchen enthält. Das mitgerissene Wasser kann außerdem Probleme in Rohrleitungen verursachen. Für einen effizienten und sicheren Betrieb ist trockener, sauberer und für die Anwendung geeigneter Dampf wichtig.
- Welcher Dampf wird in Backöfen eingesetzt?

