Projektlösungen zur kontrollierten Dampfzufuhr in den Destillationskessel für Thymian, Lavendel, Lorbeer und ähnliche Aromapflanzen.

Bei der Dampfdestillation wird der an einer separaten Quelle erzeugte Dampf durch das Pflanzenmaterial geleitet; der Strom, der die flüchtigen Bestandteile mitführt, wird im Kondensator kondensiert, und die Öl-Wasser-Trennung erfolgt in der nachgeschalteten Ausrüstung. Pflanzenart, Frisch- oder Trockenzustand, Fülldichte und gewünschte Produkteigenschaften bedeuten, dass nicht für jeden Rohstoff dasselbe Dampfprogramm eingesetzt werden kann.
Der Dampferzeuger versorgt den Verteilungsbereich des Destillationskessels über eine kontrollierte Leitung. Die gleichmäßige Verteilung des Dampfes im Material, die Vermeidung von Kanalbildung, die Aufnahmefähigkeit des Kondensators für die entstehende Last sowie die korrekte Auslegung der Trennung von Kondensat und aromatischem Wasser werden gemeinsam betrachtet. Bei direktem Kontakt werden außerdem Wasserqualität, Leitungsmaterial und Prozesshygiene festgelegt.
Das Nettovolumen des Kessels allein reicht nicht aus. Anzugeben sind die Pflanzenmasse pro Batch, Art und Feuchte des Rohstoffs, die gewünschte Zykluszeit, die Anfahrbedingungen, der Dampfeintrittsdruck, die Leitungslänge, die Kondensatorkapazität und die Anzahl aufeinanderfolgender Batches pro Tag. Die endgültige Modellauswahl erfolgt anhand dieser Prozessdaten und möglichst durch einen Pilotversuch.
Stilsan bewertet die Dampfquelle und den für das Projekt erforderlichen Anschlussansatz; Destillationskessel, Kondensator, Abscheider und Produktrezeptur werden gemeinsam mit der vorhandenen Ausrüstung des Kunden oder dem Projektumfang festgelegt. Falls ein Standardmodell nicht ausreicht, können Sonderabmessungen und -kapazitäten geprüft werden. Ausbeute oder Ölqualität können nicht allein durch den Generator garantiert werden.
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