Dampf-Wärmebehandlung von abgepacktem oder losem Pilzsubstrat in einem Raum oder einer Kabine bei kontrollierter Temperatur und Behandlungsdauer.

Bei der Pilzproduktion sind die Substratvorbereitung und die Pasteurisierung oder Sterilisation nicht derselbe Prozessschritt. Zieltemperatur, Haltezeit und Kühlanordnung variieren je nach Pilzart, Substratrezeptur und Anbauprotokoll des Betriebs. Ziel ist es, das ausgewählte Protokoll auch am kältesten Punkt des Raums nachvollziehbar anzuwenden.
Der im Generator erzeugte Dampf wird über die Verteilleitung in den Raum oder die Kabine geleitet. Zu Beginn sind eine kontrollierte Entlüftung, die Dampfzirkulation zwischen Regalen und Beuteln, die Ableitung von Kondensat sowie die Überwachung mehrerer Temperaturpunkte erforderlich. Die Zeitmessung sollte anhand der vom Prozess definierten Referenztemperatur beginnen, nicht ausschließlich anhand der Raumlufttemperatur.
Erforderlich sind das Netto-Raumvolumen, die Gesamtmasse und die Anfangstemperatur des Substrats, Anzahl und Anordnung der Beutel, das Zielprotokoll für Temperatur und Dauer, die Wandisolierung, die Nutzung der Tür, die Zyklusfrequenz und die Umgebungsbedingungen. Eine zuverlässige Generatorauswahl ist nicht allein anhand der Quadratmeterzahl oder der Anzahl der Beutel möglich.
Stilsan dimensioniert Dampfquelle, Leitung und Regelungsbedarf gemäß dem übermittelten Protokoll vor. Raumkonstruktion, Regale, Ventilatorzirkulation, Sensoren und Hygienezuständigkeiten werden im Angebot jeweils separat angegeben. Mikrobiologische Ergebnisse oder Produktausbeute werden ohne validiertes Anbauprotokoll und Messungen vor Ort nicht garantiert.
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